CPAS

CPAS öffnete 2007 in der Stadt Tacna erstmalig seine Türen. In Arequipa sind wir seit 2012 aktiv. Seitdem haben wir uns für die Beseitigung aller Arten von Gewalt eingesetzt, insbesondere Gewalt gegen Kinder und Jugendliche.

Unser Schwerpunkt liegt auf der Prävention von sexueller und familiärer Gewalt an Kindern und Jugendlichen, um so zu einer gerechteren und gewaltfreien Gesellschaft in Peru beizutragen. Es ist die Strategie des Projektes, Präventionsprogramme gegen sexuelle Gewalt in vorwiegend ärmeren Schulen der Stadt zu etablieren, die Bevölkerung über Radio – und Fernsehspots sowie über öffentliche Events zu sensibilisieren und schließlich Opfern von sexueller Gewalt über unsere psychologische Abteilung zur Seite zu stehen, um das Erlebte verarbeiten zu können und ihnen über unsere juristische Abteilung zu ihrem Recht zu verhelfen. Ergänzend dazu werden bei diesem Projekt auch Programme zur Sensibilsierung im Hinblick auf einen verantwortlichen Umgang mit Sexualität etabliert, um so der steigenden Anzahl von Schwangerschaften bei Jugendlichen und HIV-Erkrankungen vorzubeugen.

Unsere umfangreiche Erfahrung hat uns gelehrt, dass es nur durch Bildung möglich ist, die hohe Gewaltrate in vielen peruanischen Familien zu reduzieren. Aus diesem Grunde beschäftigen wir eine Gruppe von Spezialisten, wie Lehrer, Psychologen und Juristen, die hochqualifiziert sind, um Sensibilisierungsworkshops für SchülerInnen, sowie für ihre Eltern und Lehrer, insbesondere in Schulen ärmerer Stadtbezirge durchzuführen.

Rund 70.000 Schülerinnen und Schüler wurden auf diese Art und Weise in den letzten Jahren hinsichtlich einer Kultur der Gewaltprävention sensibilisiert.

Darüber hinaus sind wir davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit in Netzwerken unabdingbar ist. Aus diesem Grunde ist CPAS Mitglied in verschiedenen Arbeitsgruppen der Stadt. So zum Beispiel in der “Mesa de Concertacion para la lucha contra la pobreza”, eine Arbeitsgemeinschaft, die für die Armutsbekämpfung in der Region verantwortlich zeichnet. Desweiteren sind wir auch im lokalen Koordinierungsrat zur Gewaltreduzierung der Provinz Arequipa tätig. Ebenso hat sich unser Team mit der Überzeugung, die Gewaltraten zu senken, mehrfach mit politischen Persönlichkeiten aus unserer Region und der Zentralregierung getroffen, um Gesetzesvorschläge einzubringen, und andere kommunale und regionale Verordnungen, vorzuschlagen.

Darüber hinaus organisieren wir als Förderer der Gewaltprävention in unserer Stadt ständig neue Events und Kundgebungen, um die Bevölkerung auf dieses Problem aufmerksam zu machen, das alle betrifft.